Traumblogger

... Einblicke in die Träume eines Psychopathen

2006-11-29

[KT] BLOG-Umzug

Da leider mit Blogger einige Dinge nicht möglich sind (zum Beispiel Links zum Blättern im Blog erstellen), bin ich zu einem anderen Anbieter gewechselt.
Der Traumblogger ist in Zukunft unter


zu finden.

Ich lasse alle Einträge hier bei traumblogger.blogspot.com stehen, solange dies möglich ist. Neue Einträge werde ich aber nur unter der neuen Adresse machen.

Der Traumblogger

2006-11-25

Schule und Chor

Ich befinde mich in einem Klassenraum einer Schule. Um mich herum stehen Lehrer. An der Tafel hält jemand einen Vortrag über Bildungssysteme.
Ich gehe nach vorne zum Lehrertisch. Darauf liegt ein Heft, welches ich nehmen und einstecken will. Eine Frau spricht mich an, was ich hier mache würde. Ich fühle mich sehr unbehaglich und lade spontan alle ein, die Computerräume der Schule zu besichtigen.
Wir laufen eine Treppe hinauf und kommen in eine Bibliothek. In kleinen Gruppen durchwandern die Besucher die Räume und unterhalten sich. Plötzlich wird eine Tür aufgestoßen und der Kantor meiner Kirchengemeinde rennt auf mich zu. Er beschwert sich, dass bei dem Lärm unserer Unterhaltungen seine Chorprobe gestört wird. Am Sonntag sei ein großes Konzert und der Chor müsse dafür üben.
Mir ist das sehr peinlich. Ich schreie ihn an, dass er gefälligst ein Schild an die Treppe hängen soll, um auf die Probe hinzuweisen. Und dass diese Veranstaltung hier wichtiger sei. Er geht wieder.
Eine Lehrerin kommt auf mich zu und sagt mir, dass sie den Kantor ärgern möchte. Er sei aufgeblasen und solle sich nicht so aufspielen. Wir klettern auf ein Vordach und stellen uns vor das Fenster des Probenraumes. Dann fangen wir laut an zu schreien.

2006-11-23

[KT] Wie träume/schlafe ich (3)

Viele Menschen schwören ja auf die regenerierende Kraft des Superschlafs (Nickerchen). Bei mir wird da irgendwie nur das Gegenteil erreicht. Nach zwanzig Minuten Kurzschlaf am Nachmittag fühle ich mich völlig abgespannt und dehydriert.
Hinzu kommt ein extremes Gefühl der Desorientierung, welches ich nach normalen Schlaf nicht verspüre. Teilweise weiß ich minutenlang nicht, wo ich mich befinde.

2006-11-22

Äffchen

Ich stehe in einem Garten der von hohen Mauern umgeben ist. An einer Mauer ist ein kleine Tür. Ich öffne sie und befinde mich in einem Raum. Auf einem Tisch direkt vor mir steht ein Glasgefäß, in dem ein sehr kleiner Affe sitzt. Ich nehme ihn heraus und will ihn streicheln. Er entwischt mir jedoch und rennt im Zimmer umher, immer bemüht einen großen Abstand zu mir zu wahren. Nach einer Weile beruhigt er sich, kommt zu mir klettert an meinem Bein hoch und kuschelt sich an mich.
Ich stehe unvermittelt wieder vor der geschlossenen Tür im Garten. Der Affe ist nicht mehr bei mir. Ich öffne die Tür wieder. Eine Katze kommt heraus gerannt. Auf ihr reitet der Affe. Sie rennt ein paar Runden durch den Garten und verschwindet. Die Tür ist wieder zu.
Ich öffne sie erneut, der Affe sitzt auf dem Tisch und schaut mich an. Ich nehme ihn und setzte ihn vorsichtig in das Glasgefäß zurück.

2006-11-20

Rohrpost

Ich lese in einer Zeitung. Ein Artikel handelt von einem irakischen Jungen, der von den britischen Streitkräften gefangen genommen wurde. Wegen einer Erkrankung sei der Junge nach England geschickt worden, mit einer Kapsel durch eine Rohrpostanlage.
Die Zeitung verschwindet, ich blicke auf eine Wüstenlandschaft. Eine durchsichtige Röhre verläuft auf Stelzen von Horizont zu Horizont. Ein brausendes Geräusch ertönt, wird lauter und ich sehe eine Kapsel durch die Röhre gleiten.
Plötzlich befinde ich mich in einer Grube. Sie ist mit einem Gitter abgedeckt. Neben mir kauert der irakische Junge aus der Zeitung. Gemeinsam heben wir das Gitter hoch und rennen durch eine alte Wüstenstadt. Es ist dunkel und nur wenige Laternen brennen. Der Junge möchte unbedingt eine Vorstellung der Oper besuchen, bevor wir unsere Flucht fortsetzen.
Wir sitzen in einer Loge und starren auf die Bühne. Hinter uns sind Geräusche zu hören, eine Gruppe Männer in Uniformen taucht auf. Wir springen in den Orchestergraben und ich schiebe ein Stück der Wandverkleidung zur Seite. Dahinter öffnet sich ein Gang, den wir kriechend durchqueren und an einer Wendeltreppe landen. Wir rennen die Treppe hinunter, gelangen in einen Gang und zu weiteren Treppen, denen wir abwärts folgen. An den Wänden hängen brennende Fackeln.
Die letzte Treppe endet in einer großen Halle die voller Wasser ist. Wir springen hinein, tauchen und schwimmen einige Zeit unter Wasser. Im Schutz der Dunkelheit tauchen wir auf. Wir erblicken weitere Uniformierte, aber sie können uns nicht sehen.

2006-11-17

Alpträume 1 - Der einfahrende Zug

Ich stehe am Ende eines Bahnsteigs in einem U-Bahnhof, nur einige Schritte von der Bahnsteigkante entfernt. Langsam gehe ich auf die Kante zu. Am anderen Ende fährt ein Zug ein. Ich habe entsetzlich Angst davor, auf die Gleise zu fallen und überrollt zu werden. Mit aller Kraft versuche ich von der Kante wegzukommen. Vergeblich. Meine Beine wollen mir nicht gehorchen.
Ich nähere mich immer weiter der Kante und auch der Zug kommt immer näher.

Das Ganze spielt sich sehr langsam, fast wie in Zeitlupe ab. Bisher habe ich auch noch keinen Traum erlebt, in dem ich die Bahnsteigkante tatsächlich erreicht habe.

[KT] Alpträume

Ich verzichte darauf meine Träume zu kategorisieren (Alptraum, positiver Traum, etc.) , weil dies mir in den meisten Fällen eher unklar ist. Im Nachhinein fühlt man sowieso anders.
Einige bestimmte Traumszenen sind eindeutig negativ. Sie kehr(t)en immer wieder, man könnte sie durchaus als meine "Standard-Alpträume" bezeichnen.
Ich werde sie immer mal wieder in diesen Blog aufführen (mit entsprechender Kennzeichnung). Es sind nicht unbedingt aktuelle Träume, manche hatte ich seit Jahren nicht mehr, andere treten auch heute noch regelmäßig auf.
Eine kleine Bereicherung zum üblichen Irrsinn.

2006-11-16

Weihnachtsmarkt und Waldbrand

Ich gehe mit einer Freundin über den Weihnachtsmarkt.
Wir wandern an kleinen Buden und Karussells vorbei, bis zum "Horrorhaus", welches verschieden Attraktionen zusammenfasst. Über eine Stahltreppe gehen wir hinein und befinden uns in einem Restaurant. Nachdem wir uns an einen Tisch gesetzt haben, beginnt der Boden zu schaukeln. Danach werden wir in einen Raum mit einer großen Leinwand geführt.
Wir möchten gerne mit einem abstürzenden Fahrstuhl fahren, aber leider gibt es diese Attraktion hier nicht und wir verlassen das Haus wieder.

Ich sehe, dass der Markt noch im Aufbau ist. Der Platz ist nur zum Teil mit fertigen Buden und Fahrgeschäften bebaut. Auf dem Rest liegen noch Planen und Zeltstangen herum. Um das Areal herum ist ein Gebäude aus gelben Steinen gebaut, möglicherweise ein alte Fabrik. Am Rande des Platzes befindet sich eine Pferdekoppel, durch die ein Weg zu einem Tor führt.
Ich gehe langsam den Weg entlang. Gerne würde ich schneller gehen oder gar rennen, aber ich habe Angst, dass die Pferde scheu werden und mich treten.
Direkt an der Gebäudemauer findet eine Beerdigung statt.
Ein paar Meter weiter stehen meine Mutter und meine Oma neben einem Drucker. Meine Mutter lässt sich von meiner Oma erklären, wie man die Druckerpatronen wechselt.

Ich gehe durch das Tor und stehe in einem Wald am Fuße eines Berges. Links von mir befindte sich ein Fluss. Als ich mich umdrehe, erkenne ich in einer Bodensenke eine Gruppe die mit Waffen herumhantiert. Irgendjemand ruft eine Warnung vor Killerameisen, die sich auf dem Weg hierher befinden sollen.
In Richtung Berg sehe ich mit einem Mal dichte Qualmwolken aufsteigen: ein Waldbrand! Feuer und Rauch kommen sehr schnell immer näher. Ich spring über den Fluss um mich zu retten.

Ich glaube auf einmal in einem Computerspiel zu sein und möchte ein weiteres Abenteuer erleben. Dafür soll ich jedoch einen Lizenzcode eingeben. Ich habe keinen, klicke einfach auf OK, das Spiel startet und ich wache auf.

2006-11-13

[KT] Ohrwurm

Ich kann mich nicht an einen einzigen Traum dieser Nacht erinnern. Im Gedächtnis bleibt mir nur, dass ich ständig die Toccata und Fuge In d-Moll von J.S.Bach gehört habe, denn die geht mir schon den ganzen Vormittag nicht aus dem Kopf.
Ein Ohrwurm aus einem Traum.

2006-11-12

Postkarten

Ich stehe in einem großen Raum, anscheinend das Foyer eines Hotels. In der Mitte ist eine runde Rezeption zu sehen. Ich gehe langsam hinüber und entdecke auf dem Tresen einen Ständer der Postkarten enthält. Sie zeigen Schwarz-Weiß-Fotografien von Brücken und Gebäuden. Ich nehme zwei heraus. Auf der rechten Seite ist jeweils eine Nummer gedruckt, anscheinend handelt es sich um eine Postkartenserie. Plötzlich stehen Menschen um mich herum und wollen sich die Karten in meiner Hand ankucken. Ich versuche sie wegzudrängen, ich will erst die vollständige Serie haben bevor ich sie ihnen zeige. Auf den Karten sind nun Schwarz-Weiß-Aktaufnahmen zu sehen.

[KT] Wie träume/schlafe ich (2)

Im Augenblick stehe ich unter ziemlich starken Stress. Das wirkt sich natürlich auch auf mein Schlaf- und Traumverhalten aus: zur Zeit herrschen Alpträume vor.
Interessant ist, dass ich mich plötzlich nicht an den tatsächlichen Traum erinnern kann, selbst wenn ich mitten heraus aufwache. Es bleibt nur das Gefühl zurück, dass der Traum "böse" war. Einzelne Bilder oder Handlungsabläufe bleiben verborgen.